Melamar: Spoken Word,
Paul Aigner: Percussion, Wave Sound, Film.
Gesprochenes Wort trifft Musik trifft bewegtes Bild. Der Origninaltext
Canettis, von Melamar gesprochen, wird mit Gegenstimmen versehen, das
Textmaterial dieser entstammt einem (aktuellen) ablehnenden
Asylbescheid. Fremdheit, erzwungene Illegalität sind somit
Hauppthemen der Performance, die Taktiken des "Nimmermuss" werden als
Überlebensstrategien in einer ablehnenden, verhärmten Welt
sichtbar, die auch die Welt von heute sein
kann. Elektronische Klang- und Bild-Welten von Paul Aigner erzeugen
dabei einen Raum, der Offenheit bietet für Sprache wie auch
für improvisierte Percussion.
Melamar:
Bürgerlicher Name: Melanie Christina Marschnig
Geboren am 12.02.1976 in Celovec / Klagenfurt,
aufgewachsen in Unteragsdorf bei St.Andrä im Lavanttal, Bezirk Wolfsberg, seit
1993 Wahlheimat Wien.
Bildungsweg: Volkschule in St.Andrä, Hauptschulabschluss 1990 an der HS3 Wolfsberg. Diverse
(Lebens-) Schulen. 1998 Externistenmatura in Wien, seither Studium der
Romanistik (Rumänisch / Spanisch) an der Universität Wien.
Oktober 2001
bis Juni 2002 Absolvierung des einjährigen Intensivkurses für
Sprache
und Kultur der Roma an der "Facultate de Litere" / Bukarest /
Rumänien
bei Prof. Gheorghe Sarau. Derzeit Arbeit an einer Diplomarbeit zum
Thema Roma-Literatur in Rumänien.
Sprachkenntnisse: Deutsch(Muttersprache), Englisch, Rumänisch und Spanisch (fließend
in Wort und Schrift), Grundkenntnisse des Italienischen und des Romanés.
Veröffentlichung von Lyrik in der Anthologie „Das schreibende Tal“, herausgegeben von Wilhelm
Kuehs, Der Wolf-Verlag, Wolfsberg, 1995.
Seit 1998 regelmäßige Veröffentlichung von Lyrik und
Prosa in der
Literaturzeitschrift „Wienzeile“, seit 2001 redaktionelle Mitarbeiterin
derselben. Weiters Veröffentlichungen in "Oblivion" (Klagenfurt),
"dum“
(Langenlois), "Megaphon" (Graz), „Stoff“ (Wien), "Punch" (Osijek
/
Kroatien), "Timpul" (Iasi / Rumänien, Lyrik, ins Rumänische
übertragen
von Michael Astner), „GO“ (St. Petersburg / Russland, Lyrik, ins
Russische übertragen von Julia Vitoslavsky) und @cetera
(St.Pölten).
Jänner 2004 Veröffentlichung des Romans "Fall in die
Nacht" bei Viza-Edit, Wien.
Paul Aigner:
Geboren am 30.04.1966 in Waizenkirchen / Oberösterreich, aufgewachsen in Gmunden am Traunsee.
Er erfuhr durch seinen Vater, den Musikschullehrer Robert Aigner schon
sehr früh musikalische Förderung. So begann er im zarten
Alter von vier Jahren Flöte zu spielen, im Alter von sieben Jahren
Geige, mit 12 Jahren Gitarre, ab seinem 14. Lebensjahr
beschäftigte er sich mit diversen Percussioninstrumenten und mit
21 schließlich begann er das Schlagzeugspielen, bis heute sein
bevorzugtes Instrument. Darüber hinaus spielt er mittlerweile noch
Klavier, Melodica, Marimba, Vibraphon, Glockenspiel und Didgeridoo.
Ausbildung für Kunstgewerbe in Linz.
Freelancer bei Satchi & Sachi (Atelier Gamma), Match-Art,
Werbeagentur Lebisch,...
Sommerseminare für Graphik, Malerei, Plastik bei Jose Castell in
Saint Paul de Fenuillet.
Internationales Sommerseminar bei Paul Rotterdam im Weinviertler
Kultursommer mit abschließender Gruppenausstellung.
Regie und Buch für ORF "Porträt Sanza".
Ensemblemitglied in "Big Annas Bergfun Band".
Konzerte 1995 und 1997, Kulturspektakel Wien.
Ausstellung "Bewegt – Lebenslinien", Dez. 1995, Gmunden.
Ausstellung "Ölbilder – Schieferbilder – Grafiken", März
1998, Galerie Inspection, Wien.
Gründung des Musikprojektes "P.P.D." (Pascal Murer / guit., Paul
Aigner / dr.), Mai 1998.
Ausstellung "Graphiken (Federzeichnungen)", Juni 1998.
1. Musik-Performance von "P.P.D." in der Galerie Inspection, Wien.
Gemeinschaftsausstellung in der Galerie Inspection, Wien, Oktober 1998.
Ausstellung im "Mytho" in Krems, Juli 1999.
Konzert im "Flex" mit dem Projekt "Alemannen und die vierzig Groupies"
im November 1999.
Konzert im "Flex" mit dem Projekt "Mood", April 2000.
Konzertprojekt "Pa ma te" im "Semper-Depot", Juni 2000.
Abschlußfeier für Prof Pistoletto.
Ausstellung Grüne 7. Bezirk (Bezirksfilialeröffnung Dezember
2001)
Ausstellung im Palais Palffy, Dezember 2001, mit einer Musikperformance
(Aigner: dr, Tschiritsch: guit., Sainko Namtschilak: voc.)
Vidoeinstallation in der "Wienstation", Sommer 2002.
Konzerte im "Cafe Carina" im Februar und April 2003.
Bandgründung: CRYPTONES ...erster Auftritt beim Kulturfestival
"Sohollywood" in Ottakring (Wien, Juni 2003)
Weitere Auftritte mit den "Cryptones" in der "Galerie Inspection" (Juni
2003), im "Cafe Stadtbahn" (Juli 2003), in der "Wienstation" (August
2003), im "VEKKS" (Juli 2004) und in der "Wienzeile Zentrale"
(September 2004).
Videopräsentation "paulaividears" im Statt-Beisl im WUK (November
2004).
Musikalisch-poetische Performances mit Melamar in der Feile (Dezember
2004) und im Theater im Nestroyhof (März 2005).
Session-Gigs mit Hary Wetterstein im Cafe Carina und im Concerto (April
2005).